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Erster Lauf zum NORDOSTCUP 2011in Berlin

Der erste Lauf zum diesjährigen NORDOSTCUP fand am 5. Februar 2011 am Berliner Westendring statt.
Das Team um Bahneigner Gerry Nennstiel hatte vorab ein Zimmer der Wohnung zu Bastelplätzen umgebaut und für leckere Verpflegung gesorgt.

Ab 13:00 Uhr öffneten sich die Pforten zum Training.
Sieben Berliner, vier Hamburger, drei Bannewitzer und das Spreewaldduo fanden sich ein, um sich mit den Tücken der kleinen vierspurigen Hochgeschwindigkeitsbahn vertraut zu machen.
Nach Fahrerbesprechung und technischer Abnahme, wurde das schönste Slotcar prämiert. Klaus Giebler (Berlin) wurde Concoursieger.

Gegen 16:30 begann die Qualifikation (1 Minute pro Fahrer): Gerry konnte sich mit fantastischen 22,48 Runden den erstmals beim NORDOSTCUP vergebenen Bonuspunkt für die Topquali sichern.

Anschließend wurde das Finale in vier Gruppen über 4 x 7 Minuten ausgetragen.
Die Finalgruppe D war mit Klaus Giebler (Berlin), Steven Giebler (Berlin), Joachim Möschk (Burg/ Spreewald) und Rainer Rath (Hamburg) besetzt. Der Lauf war von vielen Rempeleien und daraus resultierenden Crashs gekennzeichnet. Rekord- verdächtig oft mussten die Slotcars vom Fußboden - speziell im Bereich der Steilkurve - gesammelt werden.
Joachim machte das Beste daraus und gewann den Finallauf D.

Peter Möller (Berlin), Thimo Limpert (Hamburg), Jörg Klinke (Burg/ Spreewald) sowie Mirko Bachmann (Bannewitz) bildeten die Finalgruppe C.
Das Rennen gestaltete sich als größtenteils sauber; die Menge und Heftigkeit der Crashs hielt sich in Grenzen.
Mirko dominierte die Gruppe von Beginn an und setzte sich deutlich an die Spitze der bis dato Gefahrenen.

In die Finalgruppe B sortierten sich Dirk Schindler (Bannewitz), Daniel Starke (Bannewitz), Luca Rath (Hamburg) und Jörn Bursche (Berlin) ein.
Mal abgesehen von kleineren Crashs zu Beginn, fuhren die Vier präzise und fair. Nachdem das Slotcar von Jörn schwächelte, war Lucas Speed kaum etwas entgegen zu setzen.
Luca führte einstweilen vor Mirko.

Die vier besten der Qualifikation - Gerry Nennstiel (Berlin), Ralf Hahn (Hamburg), Mike Zeband (Berlin) sowie Ulli Raum (Berlin) - hatten sich nunmehr in Finalgruppe A auseinanderzusetzen.
Ernsthaft konnte lediglich Ralf dem Hausherren Gerry Paroli bieten. Nach einem kapitalen Crash und einer längeren Reparaturpause war allerdings auch daran nicht mehr zu denken.
Mike spulte souverän seine auf Platz zwei zielenden Runden ab. Auch sein beim vierten Turn nur noch durch den Fahrtwind in Bewegung gehaltenes Getriebe ;-) konnte ihn daran nicht hindern. Auch Gerry hatte in der zweiten Hälfte des letzten Turns hörbar Getriebeprobleme. Er konnte den Finallauf - ebenso wie Mike - ohne Standzeit beenden.
Unfallbedingt war bei Ulli kurz vor Schluss des Finallaufes A die Weiterfahrt nicht mehr möglich; der bis dahin gesicherte dritte Platz im Gesamtfeld ging verloren.

Gerry siegte klar vor Mike auf Platz zwei und Luca auf Platz drei.

Aufgrund des inzwischen vorhandenen Angebotes, waren die Set Up der eingesetzten Slotcars vielfältig. Ein kleiner Auszug:
Gerry fuhr mit einem leichten (.025er Blech) dreiteiligen JK-Cheetah 11 Chassis. Lediglich im hinteren Bereich der Pans war zur Austrimmung Blei aufgebracht. Das Slotcar von Gerry war mit 10:35/ 64 pitch übersetzt. Das Slotcar wog unter 90
Gramm.
Mike kombinierte das leichte Mittelteil des Cheetah 11 (.025 Blech) mit den schwereren Pans (.030 Blech). Großzügig hatte er Blei auf den Pans und hinter der Leitkielhalterung verteilt. Mike übersetzte mit 10:37/ 64 pitch. Sein Slotcar wog etwas mehr als 100 Gramm.
Luca kombinierte die Chassisteile ebenso wie Mike. Auf Trimmblei verzichtete er. Lucas Slotcar war mit 7:27/ 48 pitch übersetzt. Das Slotcar dürfte ca. 95 Gramm gewogen haben.
Wie Mike und Luca benutzte auch Ralf ein dreiteiliges Cheetah 11 mit leichtem Mittelteil und schwereren Pans (alles „bleifrei"). Er übersetzte sein 95 Gramm schweres Slotcar mit 9:37/ 64 pitch.

Herzlichen Dank an alle Starter.
Im Besonderen sei Gerry für sein großartiges Engagement gedankt! Die familiäre Atmosphäre am Westendring trug - wieder einmal - ganz wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Da Ergebnis im Einzelnen ist unter http://www.igsr-berlin.de/Nordostcup/index.html veröffentlicht.

Beste Grüße
Jörn
 

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Hi Jörn,

super Bericht, vielen Dank! Danke auch für die setup-Infos


Viele Grüße,
Kehlo
 
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