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Discussion Starter · #1 ·
Hallo Zusammen,

der erste Lauf zum diesjährigen NORDOSTCUP für Flexis (http://www.igsr-berlin.de/Nordostcup/index.html) findet am 28. Januar 2012 beim SRC Bannewitz (www.src-bannewitz.de/) statt.

Bereits am Freitag, 27. Januar 2012 kann von 18:00 bis 23:00 Uhr trainiert werden.

Für den Renntag (Sa., 28.1.12) gilt folgender Zeitplan:
9-11:00 Uhr: freies Training
11-12:20 Uhr: organisiertes Training (Spurwechsel alle 2 Minuten)
12:20-12:30 Uhr: Fahrerbesprechung
12:30-12:00 Uhr: technische Abnahme
13-13:50 Uhr: Qualifikation
14-19:00 Uhr: Finale (4x7 Minuten)
19:15 Uhr: Siegerehrung

Das wird das letzte Rennen auf der alten vierspurigen Bahn sein! Nach umfangreichen Umbauarbeiten am und im Gebäude wird wohl im nächsten Jahr die sechsspurige "Camouflage" des ehem. SRC Pforzheim (http://www.src-pforzheim.de/) in Bannewitz aufgebaut.

Ich freu mich auf Euch!

Jörn
 

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Discussion Starter · #2 ·
Guten Tag Freunde des Slotracingsports,

ein verdammt spannender erster Lauf zum NORDOSTCUP 2012 liegt hinter uns. 30 Starter beim letzten Rennen auf der vierspurigen Bahn des SRC Bannewitz (www.src-bannewitz.de/) bedeuteten Teilnehmerrekord bei einem Lauf des NORDOSTCUP.

Die Ergebnisse sind unter: http://www.igsr-berlin.de/Nordostcup/index.html online.

Ein Rennbericht folgt!

Beste Grüße
Jörn
 

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Wow, 30 Starter, das ist klasse. Gratuliere!
 

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Discussion Starter · #4 ·
Der Rennbericht, geschrieben vom Micha Wolf aus Bannewitz:

NORDOSTCUP 2012: Reifen-Poker in Bannewitz

Was haben Bannewitz, Berlin, Hamburg und Minden (Westfalen) gemeinsam? Es sind die
Stationen des NORDOSTCUP 2012. Dies ist eine Rennserie, die im Osten, Norden und Nordosten
Deutschlands großen Anklang findet, kann man doch darin mit wenig Aufwand den SRC-Rennsport
betreiben und viel Spaß haben.

Sage und schreibe 30 Fahrer folgten am 28. Januar dem Ruf zum 1. Lauf beim SRC Bannewitz e.V.
Auch viele Jugendliche aus Hoyerswerda und Bannewitz frönen inzwischen diesem Hobby und
beleben das Fahrerfeld. Dies wurde gebildet mit Startern aus Hamburg, Berlin, Frankfurt/Oder,
Windischleuba (Thüringen), Burg (Spreewald), Leipzig, Chemnitz, Hoyerswerda und Bannewitz.
Nach den Erfahrungen aus 2011 wurde diesmal schon am Freitagabend die 24m-Holzbahn zum
Training freigegeben. Es ist schon erstaunlich, was man aus 16D-Motoren und Chassis aus
Großserienproduktion in Verbindung mit einer schnittigen Karosse aus der LeMans-Serie
herausholen kann. Rundenzeiten unter 3 Sekunden wurden gemessen.

Kurz nach dem Samstagmittag begann die Qualifikation über 1 Minute: hier ist Nervenstärke
gefragt, denn jede Runde und jeder Meter, der gefahren wird, kommt in die Wertung. Am besten
gelang dies Micha Krause (Chemnitz) und Michael Wolf (Bannewitz) mit jeweils 19,38 Runden.
Mit der schnellsten Runde von 2,967s wurde Micha Krause auf Platz 1 gesetzt. Nur knapp dahinter
Daniel Starke (Bannewitz) mit 19,29 Runden als Dritter vor dem Überraschungs-Fahrer der Quali:
Sven Baumann (Leipzig), der blitzsaubere 18,71 Runden fuhr.

Den Sonderpreis für das schönste Modell gewann Daniel Giebler aus Berlin.

Entsprechend der Ergebnisse der Qualifikation wurden die Finalgruppen zusammengestellt:
Zuerst fuhren die Schüler aus Hoyerswerda und Bannewitz. Kevin Knop aus Bannewitz führte
seine Finalgruppe H von Beginn an. Sein Endergebnis lag über 412 Runden für 4 x 7 Minuten. Das
war eine gute Leistung des 10jährigen und sollte ihn noch weiter nach vorn bringen (Platz 20).
Auch der zweite Schüler vom SRC Bannewitz, Dino Feratovic, fuhr sehr konzentriert auf 418
Runden und wurde am Ende 19.
In der Finalgruppe E war es Thomas Gyulai, der Neueinsteiger der letzen Saison, der sichtbar
schneller als die Kontrahenten fuhr. Seine 483 Runden bedeuteten am Ende Platz 7, sehr gut. Dies
konnte nur Jörn Bursche im C-Finale toppen: 484 Runden.
Wer wird zuerst die 500-Runden-Grenze übertreffen? Dies gelang im B-Finale Dirk Schindler
(Bannewitz) und Ralf Hahn (Hamburg), die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Dirk hatte am
Ende des 28minütigen Finales einen Vorsprung von 0,16 Runden (das sind knappe 4m).
Es war schon nach 19 Uhr, als die A-Gruppe ihre Slot-Cars an den Start brachte. Im ersten Lauf
diese Finales lag Micha Krause von Beginn an vorn, konnte sich aber nicht entscheidend
absetzten, zu gleichwertig war das Material.
Erst im 2. Lauf konnte er den Vorsprung vor Michael Wolf auf 4 Runden ausbauen, büßte
allerdings im 3. Lauf wieder eine Runde ein. Die Entscheidung fiel im 4. und letzten Finallauf: M.
Krause baute seinen Vorsprung weiter aus - fuhr er doch auf der Spur 2 (die schnellste der 24m
langen Holzbahn). Aber dann musste er an die Box zum Reifenwechsel, dadurch ging M.Wolf (auf
der Bahn 4) in Führung. Der Chemnitzer kam mit frischen Reifen wieder auf… und zog nach
einem kurzen Ausrutscher des WOLF GP - Modelles vorbei. Am Ende 0,3 Runden Vorsprung (das
sind ca. 1 Sekunde = 7m). Ein Herzschlag-Finale !!!

Nord-Ost-Cup 2012 1. Lauf Finale 4 x 7 min. 28.01.2012

Pl. Name Club Gesamtrunden
1 Michael Krause Chemnitz 513,23
2 Michael Wolf Bannewitz 512,93
3 Daniel Starke Bannewitz 507,08
4 Dirk Schindler Bannewitz 504,69
5 Ralf Hahn Hamburg 504,53
6 Jörn Bursche Berlin 484,87
7 Thomas Gyulai Bannewitz 483,38
8 Thimo Limpert Hamburg 478,24
9 Mirko Bachmann Bannewitz 476,60
10 Lukas Thiem Hoyersw. 474,79

Wieder eine gelungene Veranstaltung. Die Bannewitzer sind auf ihrer Heimbahn schwer zu
schlagen. Das war das letzte Rennen auf der 24m Schleife. Die Rennbahn wurde am Sonntag
abgebaut, um Platz zu schaffen für die Rekonstruktion des Saalbaus in der Kompressorenbau
Bannewitz GmbH.
Doch es werden schon wieder Pläne geschmiedet für die Zukunft SRC Bannewitz e.V.: noch
größer, noch schneller, noch attraktiver.
Michael Wolf
 
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