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3. Lauf NORDOSTCUP 2012 in Hamburg

Hallo Zusammen,

der dritte Lauf des diesjährigen NORDOSTCUP wird am 2. Juni im Renncenter Hamburg, Überseering 5-7, 22297 Hamburg stattfinden (http://renncenter-hamburg.de/).

Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

Freitag, 1.6.12
18:00 bis 23:00 Uhr: freies Training

Samstag, 2.6.12
9:00 bis 13:30 Uhr: Training
13:30 bis 13:50 Uhr: technische Abnahme und Fahrerbesprechung
14:00 bis 15:00 Uhr: Qualifikation
15:00 bis 19:00 Uhr: Finale (alle Gruppen 5X6 min)

Einzelheiten zum NORDOSTCUP findet ihr unter http://www.igsr-berlin.de/Nordostcup/index.html

Freue mich auf viele Starter und ein spannendes Rennen.
Viele Grüße
Jörn
 

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Hamburg, das Tor zur Welt, war am 2. Juni Gastgeber für die Flexiszene Nord- und Ostdeutschlands. Bereits das zweite Mal lud das Renncenter Hamburg (http://www.renncenter-hamburg.de/) zum NORDOSTCUP auf der neuen 40 m langen fünfspurigen Bahn ein. 30 Fahrer nahmen die Einladung an.

In der Gesamtwertung des NORDOSTCUP lagen nach zwei von vier Läufen drei Bannewitzer Fahrer vorn. Die Hamburger und Berliner wollten endlich auf- und überholen. So reisten einige motivierte Slotracer aus Berlin und Bannewitz schon am Freitag, 1.6. an, um den Abend zum Training zu nutzen.

Am Samstag fanden in der City Nord weitere Wettkämpfe statt. Radrennfahrer und Duathleten rasten auf dem Überseering im Kreis um die Wette, ähnlich wie wir. Die Zufahrt zum Renncenter war glücklicherweise trotzdem möglich.

Slotracing-Oldie Boris Liebich übernahm die Rennleitung, er war stets konzentriert und souverän. Mit seiner wortgewaltig-auflockernden Art verlieh er dem Rennen einen Schuss Showcharakter; aufkommende Aufgeregtheiten wurden so humorvoll bereits im Keim erstickt.

Nach Training, Tests und Fachsimpelei begann Samstag, 2.6. gegen 14.00 Uhr das Rennen mit der Qualifikation über eine Minute. Hier patzten einige Favoriten, so fanden sich die Bannewitzer Daniel Starke und Dirk Schindler nur im Mittelfeld wieder. Der Hamburger Club präsentierte sich stark, 8 Fahrer unter den ersten 10, hier sieht man, dass die scheinbar einfach zu fahrende Bahn doch nicht so einfach ist. Die Überraschung war der Youngster Lukas Thiem aus Hoyerswerda mit dem fünftschnellsten Qualifikationsergebnis.

Kurz nach 15.00 Uhr begannen die Finalläufe über 5 x 6 Minuten. Die Gruppe F fuhr ruhig und konzentriert, hier konnte der 12jährige Eric Jacobsen (Hamburg) die Gruppe deutlich gewinnen. Er fuhr mit dieser Leistung auf Platz 23 vor.
Ulli Raum aus Berlin entschied die Gruppe E mit einem sensationellen Lauf auf Spur 2 für sich. Leider konnte er die 76 Runden nicht auf den anderen Spuren wiederholen, die Zeit war wohl zu kurz ;-).

Gruppe D fuhr unauffällig, Chrisian Himstedt aus Hamburg legte hier vor, er belegte damit den 2. Platz. Der derzeit Führende der Gesamtwertung, Dirk Schindler, konnte sich den 8. Platz sichern. Lennart Skornia aus Hamburg fuhr sein erstes Rennen, das Auto ist erst Donnerstag fertig geworden. Somit ist sein ordentlicher 15. Platz unbedingt erwähnenswert.
Die 15 Fahrer die in der Quali über 12 Runden einfuhren, waren an der Reihe. Die Unterschiede der Quali-Ergebnisse lagen hier im Hundertstelbereich, alle waren gut genug für den Sieg. Mike Zeband (Berlin) gewann die Finalgruppe C mit einer konstanten Leistung, der 3. Platz war verdient. Daniel Starke verlor zuviel auf Spur 5, am Ende reichte es noch für Platz 6. Der neunjährige Michel Landahl aus Hamburg fuhr ein gutes Rennen, konnte seinen hervorragenden Qualifikationsplatz aber nicht verteidigen.
Mit den jungen Talenten Michel, Eric und Joshua müssen sich die Hamburger Slotracer keine Nachwuchssorgen machen.

Mit dem Start der Gruppe B wuchs auch die Spannung. Jörn Bursche (Berlin), hier in Hamburg Trainingsweltmeister, wollte endlich angreifen und die Gesamtwertung durcheinander würfeln. Renncenter-Besitzer Michael Franz zeigt regelmäßig bei Clubrennen, dass er ein nervenstarker Fahrer ist. Thimo Limpert, in der Quali das Potential nicht ausschöpfend, hatte das Material für die Spitze. Die Lokalmatadoren Mario Seefeld und Michael Kutz wollten überregional auftrumpfen. Dementsprechend nervös startete diese Gruppe. Am Ende des Finallaufes war alles anders. Thimo, abgerutscht auf Platz 18, Jörn, nach einer durchwachsenen Leistung auf Platz 5 und Michael Franz auf Platz 4. Michael Kutz musste mit zuwenig Bodenfreiheit seine gute Platzierung gegen Platz 17 tauschen, Mario Seefeld hatte einen Motorschaden.

Endlich, gegen 19.00 Uhr traten die schnellsten Qualifikanten an: Luca Rath (Hamburg) hatte souverän 13,53 Runden in der Minute vorgelegt, Ralf Hahn (Hamburg) erreichte als einziger ebenfalls 13 Runden in der Quali. Im ersten Lauf legte Luca 79 Runden vor, ein bis dahin nicht erreichter Wert. Der Hamburger Karsten Landahl folgte mit 78 Runden. Deutlich dahinter blieb Ralf Hahn, der seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden konnte. Christian Meier (Hamburg), der im dritten Lauf mit technischen Problemen ausschied und Lukas Thiem, der lange Zeit um Platz 3 fuhr, folgten mit 74 Runden. Lukas' Motor ging im 5. Lauf ein und rollte nur noch mit „Standgas". Der Traum von der Top 3 war dahin. Luca Rath und Karsten Landahl kämpften minutenlang um jeden Meter; bis am Anfang des 4. Laufs die Bodenfreiheit kontrolliert wurde. Luca's Bolide lag unter dem Limit, er musste Räder wechseln. Damit verbunden ist ein Rundenabzug von 5 % des erreichten Gesamtergebnisses. Für den Radwechsel benötigte er nur 5 Runden. Luca und Karsten lagen daher - den Rundenabzug allerdings noch nicht eingerechnet - zunächst gleichauf. Bei Kontrolle der Bodenfreiheit nach dem Rennen kam das dicke Ende. Luca hatte wieder zu wenig Bodenfreiheit und kam - nach jetzt insgesamt 10 % Abzug - nur auf Platz 16.

Karsten Landahl, mit 1,5 Jahren Erfahrung eigentlich noch fast ein Rookie, gewann sein erstes „großes" Rennen vor Christian Himstedt und Mike Zeband.

Das Renncenter Hamburg präsentierte sich gut organisiert und vorbereitet, der heimische Club ist in den letzten 2 Jahren gewachsen und auf hohem Niveau. Die Leistungsdichte im NORDOSTCUP scheint größer geworden zu sein - damit einhergehend die Spannung auch.
 

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Hi Ralf,
klasse Bericht, vielen Dank
 

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ist ein kurzes Video zum dritten Lauf des NORDOSTCUP in HH online.

Viele Grüße
Jörn
 
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