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Hallo Zusammen,

Der 4. Lauf zum NORDOSTCUP 2011 findet am 24. September 2011 bei der IGSR Berlin im FEZ ( Raum 358 ), Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin-Köpenick statt.

zeitlicher Ablauf
12:00 bis ca. 15:00 Uhr Training
ab ca. 15:00 Uhr Wagenabnahme und Fahrerbesprechung
ab ca. 15:30 Uhr Rennen (Quali und Finals)
Nach dem Rennen findet die Siegerehrung auf Basis der Gesamtwertung statt.

Bahndaten
- Bahnlänge.............26 m
- Anzahl Spuren.......6 Spuren
- Spurabstand..........12 cm

Sonstiges
Gemäß den Ausnahmeregeln unter Punkt 3 des Reglements hat die Bodenfreiheit nach dem Rennen zum Schutz der Bahnlitze mindestens 0,6 mm - gemessen am Chassisheck - zu betragen.
Speisen und Getränke können zu marktüblichen Preisen am Kiosk oder im Restaurant des FEZ erworben werden.

NORDOSTCUP im Internet

http://www.igsr-berlin.de/Nordostcup/index.html
http://www.racingcenterhamburg.de/nordostcup-production-124

Beste Grüße
Jörn
 

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4. Lauf zum NORDOSTCUP am 24. September 2011 in Berlin

Der vierte und diesjährig letzte Lauf zum NORDOSTCUP fand am 24. September 2011 auf der sechsspurigen 26 m langen Bahn der IGSR Berlin statt.

Ab 10:00 Uhr war geöffnet. Die dreiundzwanzig Starter aus Hamburg, Windischleuba (Thüringen), Frankfurt/ Oder, Bannewitz, Burg/ Spreewald sowie aus der Hauptstadt fanden sich nach und nach ein. Wie im letzten Jahr war bereits die Begrüßung lautstark-schwungvoll; im Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) war das Festival „Samba-Fever" zeitgleich im Gange.

Besonders spannend schien der Kampf um den Sieg in der Gesamtwertung des NORDOSTCUP 2011 zu werden: Mirko Bachmann (Bannewitz) führte denkbar knapp mit nur einem Punkt vor dem Hamburger Youngster Luca Rath.

Nach der Wagenabnahme wurde zunächst das schönste Slotcar prämiert. Thomas Gyulai aus Bannewitz wurde Concoursieger.

Gegen 15:30 Uhr startete die Qualifikation. Luca zeigte das er seine Quasi-Heimbahn gut im Griff hatte: Topquali! Durch den erzielten Bonuspunkt konnte Luca den Punkterückstand in der Gesamtwertung schon vor dem eigentlichen Rennen vorläufig egalisieren.
Im übrigen fand sich keiner der Berliner Lokalmatadoren unter den Top-6 der Quali - welch eine Gastfreundschaft …

Das Finale wurde in vier Gruppen über jeweils 6x5 Minuten ausgetragen:

Aufgrund der Ergebnisse der Quali bildeten Steven Giebler (Berlin), Heinz Streusloff (Berlin), Detlef Sachse (Frankfurt/ Oder), Siggi Sachse (Windischleuba) sowie Kevin Knop (Bannewitz) die Finalgruppe D.
Detlef merkte man kaum an, dass er seit über 20 Jahren keinen Regler mehr in der Hand hatte. Sowohl der Speed seines Slotcars als auch sein Fahrstil harmonisierten anfangs gut.
Gleichwohl waren alle Starter dieser Gruppe in Crashs verwickelt. Detlef „verlor" dadurch seinen Motor und fiel zurück. Heinz gewann schlussendlich das D-Finale deutlich.

In Finalgruppe C hatten sich Rainer Rath (Hamburg), Gerry Nennstiel (Berlin), Bela Laing (Berlin), Klaus Giebler (Berlin), Dino Fehratovic (Bannewitz) und Thomas Guylai (Bannewitz) auseinanderzusetzen.
Der vorher gefahrenen Gruppe ebenbürtig, war die Crashlastigkeit nicht gerade gering. Das bei Klaus - er musste gleich anfangs aufhören - und Thomas - nach einer Reparaturpause ging es für ihn weiter - zwei veritable Motorschäden auftraten, wirkte sich selbstredend nicht beruhigend aus.
Die Slotcars von Gerry und Bela hatten erkennbar den meisten Speed. Nach anfänglichem Zweikampf mit Gerry, konnte Bela den Sieg in Gruppe C für sich verbuchen. Er führte das Feld der bis dahin Gefahrenen an.

Peter Möller (Berlin), Ulli Raum (Berlin), Jörg Klinke (Burg/ Spreewald), Joachim Möschk (Burg/Spreewald), Mike Zeband (Berlin) sowie Jörn Bursche (Berlin) versammelten sich in der Finalgruppe B.
Das auch um die Plätze hinter Nr. 1 und 2 der Gesamtwertung gefightet wurde, zeigte sich in dieser Gruppe deutlich. Entsprechend war die Hektik mit Finalgruppe D und C vergleichbar.
Jörn - mit dem schnellsten Slotcar der Gruppe unterwegs - hatte viel Glück und konnte den heftigsten Unfällen meistens „entfliehen". Mike, nur einen Tick langsamer als Jörn, erwischte es gegen Mitte des Finallaufes häufiger. Peter fiel durch einen Reifenwechsel im Rennen etwas zurück. Jörg, Ulli und Joachim schlugen sich wacker aber rustikal ;-)
Jörn konnte den Finallauf B für sich entscheiden und führte das Feld mit passablem Abstand - zumindest vorläufig - an.

Es versprach spannend zu werden. Die sechs Besten der Quali trafen in Finalgruppe A aufeinander: Luca Rath (Hamburg), Ralf Hahn (Hamburg), Dirk Schindler (Bannewitz), Mirko Bachmann (Bannewitz), Thimo Limpert (Hamburg) und Daniel Starke (Bannewitz).
Die anfänglich schnellsten Slotcars hatten Dirk, Ralf und Luca. Mirko, Thimo und Daniel mussten es etwa ruhiger angehen lassen.
Luca hatte allerdings mit zunächst unerfindlichen technischen Problemen zu kämpfen. Die Diagnose von Daniels Problemen fiel nicht schwer - sein Motor qualmte. Nach Reparaturen - die zeitaufwendig waren - konnten Luca und Daniel zumindest weiterfahren.
Den zwischendurch frei werdenden Platz auf der Bahn konnten Dirk, Ralf, Thimo und Mirko nur unzureichend nutzen. Auch in Gruppe A war die Unfallquote kaum geringer als bei den zuvor gefahrenen Gruppen.
Dirk gewann die Gruppe vor Ralf.

Die gefahrenen Runden von Jörn reichten zum Gewinn des Rennlaufes vor Dirk und Ralf.

Da sowohl Mirko als auch Luca in diesem Lauf ihre Streichergebnisse einfuhren, änderte sich die Reihenfolge auf Platz 1 und 2 der Gesamtwertung nicht mehr. Der Gesamtsieg des NORDOSTCUP 2011 geht wieder nach Bannewitz. Glückwunsch Mirko!
Luca blieb auf Platz zwei. Jörn wurde - denkbar knapp durch den Sieg in diesem Rennlauf - Dritter der Gesamtwertung. Dirk erreichte - punktgleich mit Jörn, aber ohne Sieg in einem der Rennläufe - Platz vier. Mike als Fünfter und Ralf als Sechster komplettierten die Pokalränge.

Die Nachwuchswertung entschied Luca vor Thimo und Steven.
Den Gesamtsieg für das schönste Slotcar beim NORDOSTCUP 2011 ging - mit zwei Concourauszeichnungen beim 1. und 2. Lauf - an Klaus.

Auszug der technischen Daten der drei Erstplatzierten dieses Rennlaufes:

Jörn kombinierte das leichte Mittelteil (.025 Blechstärke) des Chassis Cheetah 11 mit den schweren Pans (.030 Blechstärke) ohne Trimmblei zu verwenden.
Sein Slotcar war mit 10:40/ 72 pitch übersetzt.
Karosse: JK-Mercedes

Dirk benutze das dreiteilige Standard-Cheetah 11 (.030 Blechstärke) ohne Trimmblei zu verwenden.
Sein Slotcar war mit 9:35/ 64 pitch übersetzt.
Karosse: JK-Mercedes

Ralf kombinierte das Mittelteil des Chassis JK-X 25 (.035 Bleichstärke) mit den Pans des leichten Cheetah 11 (.025 Blechstärke). Im hinteren Bereich des Pans waren jeweils Trimmbleie aufgebracht.
Sein Slotcar war mit 7:28/ 48 pitch übersetzt.
Karosse: JK-Mercedes

Mit der Siegerehrung gegen 19:30 Uhr ging die NORDOSTCUP-Saison für dieses Jahr zu Ende.
Herzlichen Dank an alle beteiligten Starter, die Bahnbetreiber bzw. Clubs und alle Eure Helfer!!!

Die Ergebnisse, das Reglement etc. zum NORDOSTCUP sind unter http://www.igsr-berlin.de/Nordostcup/index.html veröffentlicht.

Viele Grüße
Jörn
 

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Hi Jörn,

wie immer ein super Rennbericht, vielen Dank. Die Spannung kommt gut rüber.
Klasse auch, daß Du immer das Setup des Podiums angibst.

Viele Grüße,
Kehlo
 

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Ich möchte ebenfalls allen Gewinnern und Platzierten gratulieren. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer wurde auch das zweite Jahr des NOC ein Erfolg. Wie dicht das Fahrerfeld zusammen liegt, sieht man an der Streuung der ersten Platzierungen. Es ist umso höher zu bewerten, wenn Fahrer wie z. B. Luca auf allen Rennstrecken gute Leistungen zeigen. Glück gehört natürlich auch dazu.
Es gibt auch kein überlegenes Chassis-Konzept, alle Variationen des Cheetah 11 von JK Products funktionieren, wenn sie sauber aufgebaut werden. Schnelle Motoren helfen zu gewinnen, das Rennen wird aber von Fahrern entschieden. Die meisten Motoren werden ohnehin in der gleichen Schmiede aufgearbeitet, da ist kaum ein Vorteil zu spüren.
 
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