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Bereits am Freitag, 6.1.2012 reiste das Gros der Teilnehmer zum diesjährigen Neujahrsrennen nach Gotha. Es konnte mithin ausgiebig für das Teamrennen am Samstag, 7.1.2012 sowie für das Einzelrennen am Sonntag, 8.1.2012 getestet werden.
Im Teamrennen wurden laut Reglement gestanzte Blechchassis (z.B. Cheetah 11 von JK), Gruppe 12-Motoren und Tourenwagenkarossen aus Lexan eingesetzt. Das sonntägliche Einzelrennen war in der Klasse Eurosport G12 angesetzt (LeMans-Karosse, unlimitiertes Chassis, Gruppe 12-Motor).

Nachdem am Samstagvormittag bei der Fahrerbesprechung gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen wurde, begann die Quali für die fünfzehn am Start befindlichen Zweierteams. Die Quali wurde über zwei Minuten - nach einer Minute war Fahrerwechsel - ausgetragen.

Mit einer völlig neuen Taktik verblüffte hierbei das favorisierte Team „Chaos" (Michael Krause/ Ulli Pietsch aus Chemnitz)
. Micha steckte seinen Regler für Spur vier, obwohl die Quali auf Spur drei durchgeführt wurde. Durch die verloren gegangene Zeit bedeutete dies - wahrscheinlich seit Jahrzehnten mal wieder - „Finalkrabbelgruppe".
Topquali fuhren „Die Besten" (Rainer Borsutzki/ Michael Kayser aus Gotha) mit 21,05 Runden.

Im Rennen über 6x12 Minuten (Fahrerwechsel nach 6 min pro Spur) konnten die „Chaoten" ziemlich ungehindert durch die Finalgruppe C pflügen und setzten sich erwartungsgemäß an die Spitze des Feldes.

In Finalgruppe B hatten alle Teams zwischendurch mehr oder weniger große technische Problemchen. Lediglich „Wolf-Racing" (Michael und Robert Wolf vom SRC Bannewitz) - ohnehin mit dem meistem Speed in dieser Finalgruppe unterwegs - hatten weder größere fahrerische noch technische Schwierigkeiten und gewannen Finallauf.
Hinter Team „Chaos" stand „Wolf-Racing" einstweilen auf Platz zwei der Gesamtwertung.

Topqualifier „Die Besten" lagen in Finalgruppe A anfänglich auf Siegkurs. Mehrere Defekte warfen sie allerdings spürbar zurück. Team „E-Berg" (Holger Limmer/ Frank Heinzmann aus Plauen) konnten dies nutzen und gewannen schließlich das Rennen der Finalgruppe A. Hinter den „Chaoten", deren „Taktik" vollends aufgegangen war, landete „E-Berg" schlussendlich auf Platz zwei.

Top-Sechs des Teamrennens:

1. Chaos (Michael Krause/ Ulli Pietsch) 708,88 Runden
2. E-Berg (Holger Limmer/ Frank Heinzmann) 706,29 Runden
3. Scheer Racing (Ronny Scheer/ Daniel Starke) 678,42 Runden
4. Wolf Racing (Michael und Robert Wolf) 673,25 Runden
5. A-Team (Ingo und Tom Kober) 656,57 Runden
6. Die Besten (Rainer Borsutzki/ Michael Kayser) 647,32 Runden


Zweiundzwanzig Starter nahmen am Einzelrennen teil.

Die Quali hierzu wurde am Samstagabend ausgetragen: Offensichtlich ein Beispiel an der „Chaos-Taktik" nehmend, zog es Mitfavoritin Michaela „Michi" Seyfarth (Heilbronn) hierbei vor, die Finalgruppe D zu bereichern.
Die Topquali fuhr Ronny Scheer (Dresden) mit 11,44 Runden.

Das Einzelrennen startete am Sonntagmorgen mit dem Finale der Gruppe D.
Michi konnte meistenteils ungehindert „durch" Finalgruppe D fahren und erreichte mit 4,8 sec/ Runde bereits absolute Spitzenzeiten. Ihre Rundenzahl (330,60) war einstweilen das Maß der Dinge.

Das Rennen der Gruppe C gestaltete sich ruhig. Dirk Schindler (SRC Bannewitz) konnte diesen Finallauf souverän für sich entscheiden und belegte hinter Michi vorläufig Platz zwei der gefahrenen Starter.

Wesentlich unruhiger als zuvor war das Rennen der Finalgruppe B. Das Leistungsniveau der Slotcars war nahezu identisch; häufig ein Indiz für Spannung, aber eben auch Crashs … Lediglich Heiko Thinschmidt (SRC Gotha) - mit einem Flexichassis unterwegs! - flog souverän über die Bahn und gewann das B-Finale. Heiko war damit zunächst auf Platz zwei der bis dato Gefahrenen.

Die Top-Sechs der Quali versammelten zur Mittagszeit in Finalgruppe A.
Den meisten Speed hatte Ronny unter dem Body. Rainer konterte mit seinem sauberen und präzisen Fahrstil und gewann den alles in Allem ruhigen Finallauf schließlich vor Ronny.

Top-Sechs des Einzelrennens (Eursport G12):

1. Rainer Borsutzki 333,89 Runden
2. Ronny Scheer 331,64 Runden
3. Michaela Seyfarth 330,60 Runden
4. Heiko Thinschmidt 325,67 Runden
5. Luca Rath 321,29 Runden
6. Frank Heinzmann 317,33 Runden


Vielen Dank an das engagierte Team des SRC Gotha für die tolle und souveräne Organisation.


Beste Grüße
Jörn
 

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Suuuuper Rennbericht Jörn !!!!

soso der Krause fährt ohne Strom Qualy
und das Team gewinnt

der Heiko wird mit nem Flexi Chassis (verm. Cheetah 11 ?) vierter

Rainer, Ronny und Michaela mit verm. hypertruperHorky oder ähnlichem Chassismaterial
unterwegs und fahren nur ein paar Runden mehr


Heiko für dich hier


l.J.

Heinrich
 

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Chopper,

so schlecht ist das Chetah aber nicht!
Mit einem richtig guten Fahrer wäre da bestimmt ......


Wegduckende Grüße vom Peter
 

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ZITAT(PeterFroebel @ 16 Jan 2012, 09:47) <{POST_SNAPBACK}>Chopper,

so schlecht ist das Chetah aber nicht!
Mit einem richtig guten Fahrer wäre da bestimmt ......


Wegduckende Grüße vom Peter

neee Peter,

das Chetaah ist abs. nicht schlecht

Mit dem Chassis hab ich sogar mal in Brühl gewonnen,
Westcup 2009 bei gefühlten 30 Fahrern


und auch bei den Flexi Rennen an gleichem Or, die es ja
wg. mangelden Interesse nicht mehr gibt


Ich find das grandios das Heiko mit sowas 4ter wird abs.
bei den Fahrern die da mitfuhren


Wünsche Dir alles gute zur Czech Open !
der ehemalige Trainer vom Fc. sagte mal "machet Otze"
ich sage nur "machet Pitter"


bis zum 18.02.2012 dann leeven Pitter

l.J.

Heinrich
 
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